Probleme klar benennen, endlich entschlossen handeln.

Anlässlich sich häufender Vorfälle, darunter auch körperliche Auseinandersetzungen in der Stralsunder Innenstadt und angrenzenden Stadtteilen, befasst sich die Stralsunder Bürgerschaft mit dem Thema öffentlicher Sicherheit. Die CDU-Innenpolitikerin und Stralsunder Bürgerschaftsvertreterin Ann Christin von Allwörden sieht dringenden Handlungsbedarf auf Landes- und auf Bundesebene.
Hierzu erklärt Ann Christin von Allwörden:
„Die Tage werden wärmer und die Menschen begegnen sich wieder vermehrt im öffentlichen Raum. Leider häufen sich in Stralsund derzeit Konflikte, die in Gewalt münden. Besonders Jugendliche, häufig mit Migrationshintergrund, treten vermehrt durch aggressives Verhalten in Erscheinung. Die Polizei leistet hier vor Ort großartige Arbeit, stößt aber erkennbar an ihre Grenzen. Es braucht endlich eine personelle Verstärkung für unsere Polizeikräfte - nicht nur auf dem Papier, sondern auf der Straße. Ich appelliere an den Innenminister, hier nicht länger zuzusehen.

tatt die Beamtinnen und Beamten in Projektgruppen des Ministeriums zu binden, brauchen wir sie im direkten Einsatz für die öffentliche Ordnung. Die Menschen in Stralsund haben ein Recht auf Sicherheit. Überall in ihrer Stadt. Gleichzeitig müssen wir auch über die Ursachen sprechen: Die Migrationskrise ist längst zur Kriminalitätskrise geworden. Wer glaubt, man könne Integration durch Wegsehen erzwingen, irrt gewaltig. Wir brauchen klare Regeln, durchgesetzte Regeln und einen konsequenten Kurs beim Thema Zuwanderung. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die neue Bundesegierung hier bald zu handeln beginnt, damit die Probleme in unseren Kommunen nicht weiter wachsen.“